Der Kirchhof wurde bis Mitte des 19. Jahrhunderts als Friedhof genutzt. Er ist von einer Feldsteinmauer umgeben, die teilweise noch aus der Gründungszeit stammt und den sakralen Bereich vom weltlichen Dorfplatz abgrenzt. Seit 1913 wird hier nicht mehr bestattet.
Hier findet man noch das Grab von Louis Barth (+16.01.1851, †31.01.1907), der damalige Eigentümer des Wandlitzsees. Der See war 1831 von der königlichen Regierung privatisiert worden. Auf seinem Grabstein wird er stolz als „Besitzer des Wandlitzsees und Fischermeister“ bezeichnet. Die Familie Barth prägte über lange Zeit die Fischerei und den Tourismus am See. Sie blieb bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs im Besitz des Sees, bevor sie im Zuge der Bodenreform und der sowjetischen Besatzung enteignet wurde.
Ein zentrales Element im Kirchgarten ist das Kriegerdenkmal von 1922. Es wurde von dem Bildhauer Hermann Hosaeus (einem Meisterschüler von Reinhold Begas) geschaffen. Das Relief trägt den Titel „Nach dem Kampf“ und erinnert mit Gedenktafeln an die im Ersten und Zweiten Weltkrieg gefallenen Bewohner von Wandlitz.



















